Bergbau-Tour

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Beschreibung

Wußten sie schon, dass wir dem Bergbau in Unna die schönsten Radtrassen verdanken? Steigen sie aufs Rad und lernen sie die Reste der Unnaer Bergbaugeschichte kennen.

1)     Über die Emil-Bennemann-Straße fahren wir vorbei am Freizeitbad Massen. Der Radweg läuft auf einem alten Bahndamm. Über diese Trasse war die Zeche Massener Tiefbau an die Bahnlinie nach Unna angeschlossen.

2)     Lediglich eine Informationstafel zur Bergbaugeschichte erinnert an das Mundloch des Romberger Erbstollen. Er sollte der Entwässerung von Holzwickeder Kohlefeldern dienen, wurde aber nie fertig gestellt und zugeschüttet.

3)     Die Zeche Massener Tiefbau wurde 1925 geschlossen. Zu dieser Zeit arbeiteten dort über 1200 Menschen. Da von den Zechengebäuden nichts erhalten ist, zeugt nur eine Informationstafel zu Bergbaugeschichte mit Bild von den alten Bergauzeiten Massens.

4)     Eine Abraumhalde der Massener Zeche ist in seiner Lage noch zu erahnen. Das Abraummaterial war jedoch zum Großteil zum Bau der Autobahn nach Kassel Anfang der 60er Jahre verwendet worden.

5)     Zur Zeche Massener Tiefbau gehörten vier Schächte, die über eine Seilbahn verbunden waren. Lediglich der Bahndamm der Zechenbahn ist noch erhalten.

6)     Die Bergehalde "Großes Holz" ist die Abraumhalde des Verbundbergwerkes Haus Aden/Monopol. Das Bergwerk wurde 1970 nach Gründung der RAG durch Zusammenlegung der bis dahin selbständigen mittelgroße Zechen Haus Aden und Grimberg 3/4 geschaffen und 1985 durch Anschluß weiterer Kohlefelder erweitert. Die Bergehalde ist 152 m hoch und bietet einen schönen Rundblick auf die Industrieanlagen. Ein großer Teil der Haldenfläche ist rekultiviert und aufgeforstet. Auf der Bergehalde befindet sich eine Grillhütte.

7)     Der Radweg R35 verläuft auf einem alten Bahndamm einer Zechenbahn. Die Zechen in Königsborn, Heeren und Bönen waren über diese Trassen miteinander verbunden.

8)     Die Förderung auf der  Zeche Königsborn I wurde schon 1904 eingestellt und nach Heeren (Zeche Königsborn II + IV), verlegt, welche dann um 1965 geschlossen wurde. Eine Seilscheibe erinnert auf dem Zechenplatz an die Bergbautradition von Königsborn, leider ohne weitere Erklärungen. Die Seilscheibe selbst stammt nicht aus Königsborn, sondern aus Marl.

9)     Auf der S-Bahn-Brücke Mühlenstraße können wir ein letztes Mal Rast machen. Zwischen der Hansastraße und der Hochstraße bestand von 1919-1961 die Zeche Alter Hellweg. Einzelne Gebäude und eine Infotafel, sowie der Straßenname "Oberer Kohlenweg" erinnert noch an die Bergbaugeschichte unserer Region.

Weitere Informationen

Zu dieser Tour ist ein Faltblatt erschienen, dass sie auf ihren Rechner herunterladen können.

[Faltblatt: Bergbau-Tour]

Toureigenschaften

Routenlänge:
39 km
Oberfläche:
Asphalt
Schwierigkeitsgrad:
leicht
mittel
Steigung:
hügelig
Tourart:
Tagestour
Umfeld:
Stadt
Wald
Wiesen & Felder
Verkehrsbelastung:
Mäßiger Autoverkehr

Zuständiger Verein

Stand: 10.01.2015, 20:57 Uhr

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