L239 Ratingen - Mettmann

Der ADFC im neanderland lehnt den aktuellen Planungsauftrag zur L239 ab. Dieser orientiert sich rein auf die Attraktivierung des Autoverkehrs. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer ist nicht geplant.

 

Position des ADFC im neanderland, Kreisverband Mettmann e.V., zur derzeitigen Planung zur L239 zwischen A44 und A3 durch das Schwarzbachtal – 02.06.2019

Der ADFC im neanderland

* lehnt den aktuellen Planungsauftrag zur L239 ab. Dieser orientiert sich rein auf die Attraktivierung des Autoverkehrs. Eine Verbesserung der Situation für Radfahrer ist nicht geplant. Durch die Realisierung der jetzt geplanten Maßnahme wird sich die Sicherheit für Radfahrer aufgrund der dann deutlich höheren Geschwindigkeiten der PKWs und der dann zugelassenen Nutzung durch LKWs weiter verschlechtern.

·        * ist der Überzeugung, dass es bei Realisierung der heutigen Planung, zukünftig kein Radweg mehr gebaut werden wird. Damit ist die heutige Planung eine Verhinderungsplanung.

·       * fordert die Aufnahme eines baulich getrennten Radweges in die Planungen. Dieser hat sich mindestens an die Standards der ERA 2010 zu orientieren. Das heutige Planverfahren ist zu beenden und ein neuer, fahrradfreundlicher Planungsauftrag zu erteilen. Daraus resultierende zeitliche Verzögerungen sind zu akzeptieren.

·       * Sollten nach Vorlage von konkreten Planungsentwürfen Entscheidungen für mehr Platz für Autos oder mehr Platz für Fahrräder zu treffen sein – was aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht unerwartet wäre – so ist dem Bau des Radweges Priorität gegenüber der Verbreiterung/Neubau der Fahrbahn einzuräumen.

 

Pressemitteilung des Mettmanner Bürgermeisters

 

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