Forellentour 2019

Schlechte Wetterprognose, aber beste Stimmung am 11. Mai

Erst Fahrrad fahren und dann eine leckere, frisch-warme geräucherte Forelle essen, das hat wieder 40 Teilnehmer am Samstagmorgen um 11 Uhr zum Stadionring gelockt.
Alle hatten sich wegen der Wetterprognose mit Regenzeug ausgerüstet, aber es kam nach einer halben Stunde zum ersten Mal die Sonne heraus… und es blieb angenehm.



In 2 Gruppen starteten die Teilnehmer zu einer kleinen Appetitmacher-Strecke rund um Ratingen: Lintorf, Angermund, Flughafen, Lichtenbroich, Volkardey, Oberrath, Ratingen-Süd, dann ging`s bergauf Richtung Schwarzbachtal über die berüchtigte L 239.
Manfred Kaiser und Erhard Töpfer geleiteten uns sicher an unser Ziel am Forellenteich.
Unterwegs hörte man den Spruch: „Wenn der Erhard dabei ist, dann klappt dat mit dem Wetter“ – ob das immer stimmt?





Am Eingang zum Forellenteich sahen wir erstmals unser neues Ratinger Banner, das Helmut Löffelmann dort schon vorab aufgestellt hatte.




Alle Tische wurden als erste Tat auf die Wiese in die Sonne gestellt, das Wetter meinte es gut mit uns. Und der erste Wein schmeckte auch schon ohne den Fisch, der sich nur als Rauch in den Nasen ankündigte.



Beim Vortrag am Teich konnten wir noch Vielfältiges erfahren:
Wie wir bereits aus dem letzten Jahr wissen, leben nur weibliche Forellen im Teich. Ständig wachsen 4 Generationen heran. Aus dem Sauerland stammen auch die Saiblinge, die wir dieses Mal neben der Forelle probieren durften. „Eine schmackhafte Alternative“, wie zu hören war.
Aktuell sind 17 verschiedene Fischarten im Teich, die durch diese Mischung selbst ein biologisches Gleichgewicht sicherstellen. Darunter sind auch Hechte, die wegen des reichlichen Nahrungsangebotes häufig laut Herrn Brüster mit “Schlabberlätzchen“ unterwegs sind.



Das milchige Wasser ist nicht schädlich oder unsauber, sondern für einige Fischarten sogar ein Vorteil, denn so können sich die Fische auch verstecken. Aktuelle Ursache sind die „Frühlingsgefühle“ der Karpfen, die für die Weibchen zum Imponieren den Untergrund aufwirbeln.



„Ich räuchere nur noch mit reinem Buchenmehl ohne Rindenanteile, meine Experimente mit anderen Zusätzen haben kein besseres Geschmacksergebnis erzielt“, erfuhren wir am Ende des Vortrages von Joachim Brüster.

Gegen 15 Uhr wurden Pullover und Jacken angezogen und die ersten machten sich locker und zufrieden auf den Heimweg.



Das blieb von einem leckeren Saibling, schade…
aber nächstes Jahr sicher wieder!


Jürgen ten Freyhaus

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