Spreetour Sommer 2006

Mit der Bahn ging es zur einwöchigen Fahrradtour zunächst über Berlin nach Cottbus in der Niederlausitz mit einer sehenswerten Altstadt. Nach der ersten Übernachtung besichtigten wir morgens den Branitzer Park, den Fürst Pückler in früheren Jahrhunderten hat anlegen lassen.

Dann fuhren wir als Gruppe immer an der Spree entlang zwischen den Peitzer Teichen bis nach Burg im Spreewald. Hier haben wir zweimal übernachtet, weil am nächsten Tag erst einmal die obligatorische Kahnfahrt von einem idyllischen kleinen Hafen angesagt war und dann ging es kreuz und quer auf schönen Fahrradstraßen entlang der vielen Flüße durch den Spreewald.

Weiter ging es über Lübben und Lübbenau mit den großen Fährhäfen, wo der Massentourismus mit den Bussen stattfindet. Wir fuhren aber auf schönen Wegen immer spreeabwärts bis nach Schlepzig und Trebatsch.

Einsame Landschaften, die Spree, Teiche und Wasservögel begleiteten uns oft auf frisch asphaltierten Fahrradstraßen ohne Gegenverkehr mitten im Wald bis nach Beeskow und Fürstenwalde, wobei wir vorher noch Zeit hatten für eine schöne Kanu-Fahrt auf der Spree.

Nun ging es Richtung Berlin, vorbei am Hauptmann von Köpenick am dortigen Rathaus, durch den Freizeitpark Wuhlheide und den Treptower Park über die legendäre Oberbaumbrücke entlang der stehengelassenen Berliner Mauer zu unserem Ibis-Hotel Nähe Ostbahnhof in Friedrichshain.

Da ich mich im Berliner Zentrum gut auskenne, habe ich mit der Gruppe eine ganztägige Fahrradbesichtigungs-Tour durchgeführt, z.B. Frühstück in Kreuzberg, Check-Point Charlie, Topographie des Grauens,   Potsdamer Platz, Kudamm, Tiergarten, Siegessäule, Schloss Bellevue, Reichstag mit Bundeskanzleramt, Neuer Hauptbahnhof, Hackesche Höfe, Nikolai-Viertel usw. mit der Empfehlung, doch einmal das Zentrum von Berlin von den Ausflugsschiffen auf der Spree mit interessanten Erklärungen zu genießen.

Die Rückfahrt war dann mit einem durchgehenden IC von Berlin nach Düsseldorf

 

Elwin Stach

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