Niederheinischer Radwandertag 04.Juli 2004

Fast schon eine Institution ist der Niederrheinische Randwandertag. Veranstaltet wird er vom ADFC und ca. siebzig Städten aus den Niederlanden und dem Niederrhein.

Die beteiligten Städte bieten Start und Ziel für verschiedene Touren. An den unterschiedlichen Standorten gibt es dann Infos, Unterhaltung, Pannendienst ... Eben, was man so braucht auf einer Radwanderung.

Unter http://www.krefeld.de/radwandertag sind weitere Informationen zu finden.

Und was sagen die Radler des ADFC Erkrath?

"Nix wie hin!" Genau.

Also fahren wir mit 12 Teilnehmer/Innen nach Dinslaken. Dort kommen wir kurz vor 10:00 Uhr am Treffpunkt an. Es ist noch genug Zeit, um sich für die Teilnahme anzumelden. Denn, nur wer sich anmeldet, kann auch Ich-Weiß-nicht-Was gewinnen. Dann gibt es noch eine kurze Begrüßung, Instruktion und ab geht die Post. Die Teilnehmer fahren zum Glück gruppenweise ab, so komm es nicht so schnell zu Geknubbel.

Wir nehmen die Route 12. Die Richtung ist mit breiten weißen Pfeilen auf Radwege und Straßen gemalt. Einige wurden aber wohl vom Regen der vorigen Nacht so verwischt, das wir doch schon mal die Richtung diskutieren.
Der Himmel ist bedeckt und es geht ein leichter Wind. Erstes Ziel ist die Fähre Orsoy. Fähre fahren macht ja immer Spaß aber die Fahrt war keine 10 Minuten lang. Schade.

Später, nach einer kurzen Pause kommen wir durch Budberg.Entweder werden dort ständig die Glocken geläutet oder man hat uns nett begrüßt.

Wir müssen leider weiter.

Rheinfeld erreichen wir gegen 12:00 Uhr an.

Begrüßt uns da etwa ein Schützenumzug mit Kapelle und allem Drum und Dran?

Jetzt werden schnell die Teilnehmerkarten ausgefüllt und abgestempelt.

Nach einer Pause geht es weiter über Ossenberg, Wallach und Büderich.

Ich sehe mich gezwungen, meine Geheimwaffe zu zücken. Die Regenjacke muss her. Und siehe da, es bleibt bei ein paar Tröpfchen.

Dann fahren wir über die Brücke nach Wesel.

Am Treffpunkt ist gerade viel los.

Die Schüler einer Zirkus AG treten auf. Es gibt es eine Vorstellung mit Einrädern. Clowns sind auch immer eine Bereicherung. Wir nutzen den Stopp für eine längere Pause. Essen, schauen uns die Infostände von verschiedenen Firmen und Organisationen an. Und? Ja natürlich, wir holen uns unseren Stempel ab. Alles gesehen, alles erledigt?

Ab geht es, Richtung Voerde.

Unterwegs gibt es noch einen Kniefall für die heilige Luftpumpe, dann geht es auch schon weiter.

Voerde erreichen wir um 16:15. Hier wird kurz gestempelt. Ich werfe meine Teilnahmekarte vorsichtshalber ein, da nicht klar ist, ob wir für den letzten Treffpunkt in Dinslaken Zeit haben werden. Schließlich erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle Dinslaken. Wir haben noch Zeit uns den Jongleur anzusehen, fahren dann aber bald zum Bahnhof. Bei der Heimreise ist im Zug der Radwagen schnell voll, sodass sich einige Räder auf die übrigen Waggons verteilen müssen.

Am Abend zeigt der Tacho 68 gefahrene Kilometer. Eine gute Tagestour. Dabei hatte ich morgens noch überlegt, ob ich bei diesem wechselhaften Wetter überhaupt mitfahren sollte. Gut, das ich mich für die Tour entschieden hatte. Letztendlich hat dieser 13. Niederrheinische Radwandertag sicherlich einige Menschen auf die Räder gebracht.

Niederrhein und Fahrrad passen eben gut zusammen.

Bettina Kemper

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