Kinder als Stadtdetektive unterwegs

Unter dem Motto „von Kindern für Kinder“ erarbeitete eine Schülerarbeitsgemeinschaft der GGS Millrath einen Schulwegplan, der speziell auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmt ist.

Der Plan soll Orientierung bei der Auswahl des Schulweges bieten, auf gefährliche Punkte im Straßenverkehr hinweisen sowie Tipps und Regeln für das Verhalten auf dem Schulweg geben. Darüber hinaus werden Angaben zu beliebten Freizeitzielen und für Kinder wichtigen Einrichtungen gemacht.

Dazu haben die Schüler/innen im Rahmen einer Fragebogenaktion ihre Mitschüler nach Schwierigkeiten und Gefahrenstellen auf den Schul- und Freizeitwegen gefragt. Die Angaben in den Fragebögen wurden bei Erkundungsgängen unter die Lupe genommen, die Schwachstellen besprochen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Einige Probleme wie unzureichende Beleuchtung von Wegen bei Dunkelheit, sichtbehindernde Autos an Übergängen oder auf Gehwegen parkende Lieferwagen kamen dabei zur Sprache. Falls möglich konnten die Kinder vor Ort Schwierigkeiten beseitigen wie z.B. die Kennzeichnung von günstigen Querungsstellen. Begleitet wurden sie dabei von Beamten der Polizei- und der Straßenverkehrsbehörde.

 

 

1. Ergebnis - der gedruckte Schulwegeplan

Der fertige Schulwegeplan der GGS-Milrath

Zum Ende des Schuljahres ist es dann endlich soweit. Ein richtiger Schulwegeplan wird gedruckt und an die Kinder verteilt.

Hier ist er zur Ansicht:
die Vorderseite (PDF ca. 2 MB)
die Rückseite (PDF ca. 2 MB)

Man sieht einen deutlichen Unterschied zu den Skizzen, die vorher ohne die Mitarbeit der Kinder erstellt wurden.

2. Ergebnis - ein Brief an den Bürgermeister

Dies ist der erste Schulwegeplan in Erkrath, der mit und für Kinder erstellt ist.

Er wurde maßgeblich von Sabine Habel (ADFC Erkrath) und Gerhard Paulus (BMU) ins Leben gerufen, als Projekt in der Schule begleitet und für den Druck vorbereitet. Finanziert wurde er durch eine Spende von Bernhard Osterwind.

Er wurde im Rahmen des Verkehrsunterrichtes erstellt und hat den Kindern sehr viel Mitarbeit abverlangt. Sie haben sich Gedanken gemacht, was für sie selber und die übrigen Verkehrsteilnehmer richtig sein könnte und haben dabei einige Punkte herausgestellt.

Frau Habel und Herr Paulus haben einige Lösungsideen in einem Brief an den Bürgermeister zusammengestellt. Wir sind gespannt, wie diese Punkte umgesetzt werden.

 

 

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