Radschnellwege - jetzt!

Quelle: MBWSV NRW

Radschnellwege sind Radverkehrs- verbindungen, die Wohn- und Gewerbegebiete sowie Stadtzentren schnell, direkt und komfortabel miteinander verknüpfen. Sie erlauben konstante Fahrgeschwindigkeit bei relativ geringem Energieaufwand, was vor allem durch Kreuzungsfreiheit, gute Oberflächenbeschaffenheit und eine breite Fahrbahn erreicht wird. Radschnellwege sind Bestandteil der Mobilität der Zukunft. Damit sie ihren Zweck erfüllen können, dürfen sie keine räumlich isolierten Angebote sein. Ihre Attraktivität erschließt sich aus ihrer Erreichbarkeit. Deshalb müssen qualitativ hochwertige Zubringer aus den Quartieren an die Radschnellwege ausgebaut werden.

Finanzierung
Das Land NRW ist beim Thema Radschnellwege bereits bundesweit Vorreiter. Neben dem Radschnellweg Ruhr RS1, der sich bereits in der Umsetzung befindet, gibt es fünf weitere Radschnellwege-Projekte, die im Landeswettbewerb 2013 ausgezeichnet wurden und zu denen zum Teil bereits Machbarkeitsstudien vorliegen. Vor diesem Hintergrund fordern wir eine absolut priorisierte Förderung der Radschnellwege-Projekte in NRW aus den Mitteln des Bundesverkehrswegeplans, in dem jährlich 25 Millionen Euro für den Bau von Radschnellwegen zur Verfügung stehen.

Artikel zum Thema Radschnellwege:

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