Mehr Mobilitätsstationen – jetzt!

Vernetzung von Verkehrsmitteln führt zu einem sinnvollen Gesamtmobilitätskonzept. Deshalb brauchen wir geeignete Schnittstellenangebote für Rad und öffentlichen Verkehr an Bahnhöfen und Knotenpunkten.

An einer Mobilitätsstation werden mehrere unterschiedliche Mobilitätsformen räumlich zusammengeführt. Nutzer können somit, entsprechend ihrer aktuellen Bedürfnisse, an einem Ort aus verschiedenen Verkehrsangeboten wählen. Dies ermöglicht verschiedene Varianten der Verkettung von Verkehrsmitteln.

Vor allem die Kombination von Rad und öffentlichem Verkehr hat sowohl in Städten als auch im ländlichen Raum einen hohen Mehrwert und kann die Verkehrsbelastung gezielt reduzieren. Mit dem Projekt „Radstation“ bietet der ADFC Nordrhein-Westfalen bereits seit vielen Jahren einen geeigneten Baustein für diese Vernetzung an. Deshalb ist es an der Zeit, die Verkehrsmittel des Umweltverbundes und ihre Vernetzung konsequenter und flächiger zu fördern. Dazu gehören auch barrierefreie bzw. fahrradfreundliche Bedingungen an Bahnhöfen und Haltestellen.

Ein Baustein von Mobilitätsstationen: die Radstationen des ADFC. Hier in Schwerte.
Quelle: Horschler Kommunikation GmbH.

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