Fahrradfreundliche Schulen – jetzt!

Quelle: pd-f.de

Fahrradfreundliche Schulen verdeutlichen das Engagement der Schule für Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Eine hohe Fahrradmobilität von Schülern, Lehrern und Eltern reduziert das tägliche Verkehrschaos vor der Schule und trägt zur Verkehrssicherheit bei. Über die klassische Verkehrserziehung hinaus bietet das Fahrrad interessanten Unterrichtsstoff, spannende Projektideen und Spaß an der Bewegung.

Ein fahrradfreundliches Klima an der Schule motiviert Schüler und Lehrer, mit dem Rad zur Schule zu kommen. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen eine höhere Akzeptanz für umweltfreundliche Verkehrsmittel zu schaffen und das Bewusstsein für eine nachhaltige Mobilität zu schärfen.

Hauptkriterien für fahrradfreundliche Schulen:

  • Sichere und bequeme Radwege zur Schule
  • Schulwegpläne für Fuß- und Radverkehr sowie ÖPNV
  • Sichere solide Fahrradabstellplätze an der Schule
  •  Schulische Fahrradwerkstatt
  • Radfahrausbildung in der Grundschule und Fortführung in der weiterführenden Schule durch Schule und Polizei
  • Radverkehr als Thema im Unterricht
  • Integration des Fahrrades in den Schulalltag z. B. durch Exkursionen und Klassenausflüge per Rad

Das Land NRW muss die Schulen durch entsprechende Kapazitäten der Polizei bei der Radfahrausbildung, der Fortbildung und Vernetzung von Lehrern sowie bei der Förderung von Städten und Schulen bei der Aufstellung der Schulwegpläne unterstützen. Wie das funktionieren kann, zeigt das Land Baden-Württemberg, das auf dem Weg zu sicheren Schulwegen zu Beginn des Schuljahres 2016/2017 landesweit den Radschulwegplaner Baden-Württemberg bereitgestellt hat.

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