Radthemen in den Medien

Mit dem Rad zur Arbeit

17.04.20
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Rad in den Medien, Verkehr, Gesundheit

Wegen Corona startet die Aktion offiziell später - Mai-Fahrten werden dennoch gewertet - und der Aktionszeitraum läuft mindestens bis Ende September. Neu ist: Auch Fahrten rund ums Homeoffice zählen.

Auch in diesem wird es wieder die große Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC geben. Normalerweise beginnt #MdRzA jedes Jahr "offiziell" am 1. Mai und passend dazu findet eine bundesweite Auftaktveranstaltung statt. In diesem Jahr ist das etwas anders: Der offizielle Start und die begleitenden Kreativ-Gewinnspiele über soziale Medien werden - zunächst - auf den 1. Juni verschoben. Die bundesweite Auftaktveranstaltung entfällt. Als Zusatzmotivation und "kleines Stück Normalität" steht der Rad-Kalender auch in diesem Jahr, wie gewohnt, ab 1. Mai zur Verfügung und freut sich auf Einträge. Und: Trotz des eigentlich späteren Aktionsstarts zählen auch Mai-Fahrten bereits mit, wenn es später darum geht, das Aktionsziel von 20 Fahrten mit dem Rad zu erreichen.

Radeln trotz Corona
Viele Menschen entdecken in diesen Tagen das Rad(fahren) neu: Als Fortbewegungsmittel, beste verbliebene Option für körperliche Bewegung und Sport, praktisches Transportmittel, kleines Stück Freiheit, Spender alltäglicher Glücksmomente oder einfach nur als sichere Verkehrsalternative. Sind auch Sie gerade im HomeOffice und können das Radfahren in Ihren Alltag integrieren? Dann tragen Sie auch solche Fahrten den Aktionskalender ein.

Mit dem Fahrrad in den Tag starten
Wenn man Berufstätige fragt, warum sie das Rad nicht für den Weg zur Arbeit nutzen, heißt es meist: „zu weit“, „dauert zu lange“ oder „zu anstrengend“. Die Erfahrung zeigt aber: Die Strecke kommt einem oft länger vor, als sie ist. Vielleicht weil man mit dem Auto jeden Tag im Stau steht – und die Zeit als Maß für die Distanz nimmt. Fakt ist: Auf Distanzen bis fünf Kilometer ist man mit dem Rad in der Regel schneller, mit dem Pedelec sogar auf bis zu zehn Kilometer. Dass die moderate Bewegung Gesundheit und Leistungsfähigkeit fördert, ist ohnehin bekannt. Viele nennen auch das Wetter als Hinderungsgrund. Nach Erfahrungen des ADFC sind es aber kaum 10 Prozent der Arbeitstage, die wegen Regen, Schneefall oder Eisglätte als komfortable Radfahrtage ausfallen. Tipp: Wenn Sie zum ersten Mal das Rad für den Arbeitsweg nehmen - suchen Sie sich einen sonnigen Tag aus, das motiviert!

Gute Strecke und das richtige Rad finden
Einsteiger sollten sich – am besten an einem freien Tag - eine komfortable Strecke suchen und testen, wie lange man dafür braucht. Nicht immer ist der kürzeste Weg der beste! Autoverkehrsarme Strecken, auf denen es auch etwas zu sehen gibt, sind die bessere Wahl. Für die notwendigen Alltagsfahrten empfielt es sich, während der Corona-Zeit von schmalen Radwegen auf Nebenstrecken durch Wohngebiete oder auf Fahrradstraßen auszuweichen, auf denen genug Platz zum Überholen ist. Denn auch auf dem Fahrrad sollten Kontakte minimiert und genügend Abstand zu anderen Fahrradfahrenden gewahrt werden. Städte wie Berlin und New York erleichtern den Menschen den Umstieg auf das Rad und haben kurzerhand Autospuren in temporäre geschützte Radspuren umgewidmet, auf denen es möglich ist, das Infektionsrisiko durch mehr Abstand zu anderen gering zu halten. Wer regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren will, sollte beim Kauf auf solide Qualität und pannensichere Bereifung achten. Regelmäßige Wartung gehört dazu. Ein Korb am Lenker oder auf dem Gepäckträger macht den schnellen Aufstieg mit Arbeitstasche und den kleinen Einkauf nach Dienstschluss möglich. Wer längere oder hügelige Strecken zurücklegen will, kann über ein Pedelec, also ein Fahrrad mit Elektromotor-Unterstützung, nachdenken. Ein gutes Schloss und ein sicherer Abstellplatz sind ebenfalls wichtig.

Panne? Der ADFC kann helfen!
Wer mit dem Rad ins Büro oder zum Geschäftstermin fährt, muss sich auf das Bike verlassen können. Bei Pannen im Radler-Alltag hilft die ADFC-Pannenhilfe mit einer 24-Stunden-Hotline. Fahrrad und Pedelec liegen im Trend – auch auf dem Weg zur Arbeit. Der Anteil der Berufstätigen, die zur Arbeit radeln, hat sich in den letzten Jahren erhöht. Auch die Zahl der „Kombinierer“ wächst – sie fahren die erste oder letzte Meile mit dem Rad und nutzen für die Hauptstrecke die öffentlichen Verkehrsmittel. Und nicht zuletzt: Die auf dem Rad zurückgelegten Strecken werden immer länger.

Weitere Infos auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de.


© 2020 ADFC NRW e. V.