Straßen.NRW benennt acht Radverkehrsbeauftragte

05.02.20
Kategorie: Aktuelles, Verkehr

Visualisierung Protected Bike Lane Foto: ADFC


Wie der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) am 04.02.2020 bekannt gegeben hat, wurden acht Radverkehrsbeauftragte benannt, die in den landesweiten Niederlassungen eingesetzt werden.

Sie sollen das vorhandene Know-how bei der Radwegeplanung bündeln und als Hauptansprechpartner für planerische Fragen zur Verfügung stehen. Dabei sollen sie eng mit Kommunen, Verbänden oder den Initiatoren von Bürgerradwegeprojekten zusammenarbeiten. Für Straßen.NRW geht es dabei einerseits um Ausbau des Radwegenetzes und gleichzeitig um die Verknüpfung der unterschiedlichen Verkehrsträger.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW begrüßt diese Entwicklung als wichtiges Signal für die Stärkung des Radverkehrs und erhofft sich dadurch eine höhere Priorisierung. Es gibt zu wenig gute Radwege, außerdem sind vorhandene Radwege in die Jahre gekommen, werden zu eng neben dem PKW-Verkehr geführt und entsprechen nicht mehr dem Sicherheitsempfinden der Radfahrenden. Außerdem sei es notwendig, dass Radwege in entsprechender Breite bereits bei der Planung von Straßen und Brücken mitbedacht würden.

Text: Christina Wolff


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