Stadtverwaltung Essen ist "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber"

12.04.19
Kategorie: Aktuelles, Presse, Rad in den Medien

Übergabe der Zertifizierungs-Urkunde an die Stadt Essen als fahrradfreundlicher Arbeitgeber. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Bittner, Auditor und Berater beim ADFC-Bundesverband. Foto: ADFC


Glückwunsch nach Essen! Als erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen hat die Stadtverwaltung Essen die Auszeichnung "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" erhalten.

Seit dem Jahr 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die EU-weite Zertifizierung "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber". Am 10. April 2019 hat die Stadt Essen als erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen diese Auszeichnung erhalten. "Die Stadtverwaltung Essen hat den positiven Nutzen der Radverkehrsförderung erkannt", so Andreas Bittner, Auditor und Berater beim ADFC-Bundesverband. "Die Fahrradkultur am Arbeitsplatz vereint gleich mehrere Vorteile: Sie ist modern, zukunftsorientiert und fördert die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl."

Im Detail ruft die Stadt Essen beispielsweise die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der alljährlichen Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" dazu auf, den Weg ins Büro mit dem Fahrrad zurückzulegen. Hiermit soll neben dem Beitrag zum Umweltschutz auch ein Teil zur betrieblichen Gesundheitsförderung geleistet werden. Bereits seit 2012 verfolgt man zudem mit der Kampagne "STADTRADELN" der Grüne Hauptstadt Agentur das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzen und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben. Um die nachhaltige Mobilität in der Stadtverwaltung Essen, sowie im gesamten Stadtgebiet über diese Aktionen hinaus zu fördern, bietet die Stadt Essen seit 2017 den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit der Gewährung eines zinslosen Arbeitgeberdarlehens eine finanzielle Unterstützung zur Anschaffung eines Fahrrads bzw. eines Pedelecs an.

Außerdem punktet die Stadt Essen im Bereich der Infrastruktur für "radelfreudige" Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So wurden am Mittwoch (10.4.) erst zwei neue abschließbare Fahrradparkhäuser auf dem Rathausvorplatz eingeweiht, die Raum für insgesamt 24 Fahrräder bieten. Diese Möglichkeit stellt eine attraktive Ergänzung zu den bereits bestehenden überdachten, beleuchteten und barrierefreien Abstellmöglichkeiten dar. Auch der Servicegedanke kommt nicht zu kurz - denn ein Übel, das jede Radlerin und jeder Radler kennt, sind kleinere Blessuren des Zweirads. Ab sofort wird hierfür ein Reparaturkasten zur Verfügung gestellt, um kleinere Instandsetzungen selbst durchzuführen und eine sichere Weiterfahrt zu ermöglichen.

Text: PM


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