Rückblick auf 2017 und Ausblick auf 2018

04.01.18
Kategorie: Aktuelles

Im Jahr des Fahrradjubiläums sind mehr Menschen bewusster Fahrrad gefahren. Das haben die Aktionen „Mit dem Rad zur Arbeit“ und „Stadtradeln“ gezeigt, die 2017 mit Rekordbeteiligungen zu Ende gegangen sind.

„Wir freuen uns, dass es 2017 gelungen ist, so viele Menschen aufs Rad zu bringen wie noch nie. Langfristig wünschen wir uns aber, dass diese Menschen nicht nur innerhalb eines Aktionszeitraums mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sondern das ganze Jahr hindurch. Dies gelingt nur, wenn wir die richtige Radverkehrsinfrastruktur und eine fahrradfreundliche Atmosphäre schaffen“, erklärt Thomas Semmelmann, Landesvorsitzender des ADFC NRW.

Der Landesverband wird daher auch 2018 auf seine Forderungen pochen, die er 2017 anlässlich der Landtagswahl aufgestellt hat. Darüber hinaus wird der ADFC NRW das Thema "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" in NRW weiter forcieren. "Nur so kommen wir dem Ziel der Verkehrswende näher. Gerne bieten wir Planern, Städten und Kommunen unsere Expertise an. Darüber hinaus beraten wir gerne Arbeitgeber, die sich als fahrradfreundlich zertifizieren lassen wollen“, so Semmelmann.

Hintergrund: 2017 haben in NRW mehr als 24.000 Menschen an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilgenommen. Die gemeinsame Aktion von AOK und ADFC fand von Mai bis August 2017 statt und gibt es seit über 16 Jahren. Teilnahmebedingung war, in diesem Zeitraum an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren. Fast zeitgleich lief die Aktion „Stadtradeln“, die vom Klimabündnis organisiert wird und 2017 izum zehnten Mal stattfand. Hier galt es an 21 Tagen in die Pedale zu treten, um möglichst viele Kilometer für mehr Klimaschutz und Radverkehrsförderung zu erradeln. Beide Aktionen haben das Ziel, mehr Menschen auf das Rad zu bringen, einmal aus gesundheitlichen und einmal aus Klimaschutz-Gründen, und werden vom ADFC NRW als offizieller Kooperationspartner unterstützt.


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