Radschnellweg Ruhr RS1: Trassendisko als Protest

05.03.19
Kategorie: Aktuelles

Der Weiterbau des Radschnellwegs Ruhr RS1 stoppt zur Zeit in Essen. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, veranstaltet der AK BürgerRadweg gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern am Freitag, den 8. März eine Protestaktion.

Am Freitag, den 8. März sind im Anschluss an die 101. Essener Critical Mass gegen 21 Uhr alle Teilnehmer und Interessierten zur Trassendisco unter der Bahndamm-Brücke am Viehofer Platz eingeladen. Mit Musik und Disco-Beleuchtung soll die richtige Stimmung geschafften werden. Zahlreiche Unterstützer des Radschnellwegs Ruhr sind dabei u.a. ADFC, EFI, Die Grünen und die 25%-Gruppe.

Obwohl es inzwischen einen groben Zeitplan unter Beteiligung der Deutschen Bahn und Straßen NRW gibt, hat sich die Stadt Essen nach wie vor nicht auf einen Weiterbau auf dem vorhandenen Bahndamm festlegen wollen. Die Veranstalter des Protests fordern: "Jetzt gilt es, nicht locker zu lassen und die Bremser in Rat und Verwaltung daran zu erinnern, dass es endlich voran gehen muss. Denn auch zur Luftreinhaltung in der City, zur Entlastung der A40, zur Erreichung des Ziels von 25% Radverkehr bis 2025 ist der schnelle Anschluss der 100km-Trasse von Duisburg nach Hamm eine der sinnvollsten Maßnahmen.", sagt Mitorganisatorin Claudia Harfst vom AK BürgerRadweg. Sie fordert einen schnellen Weiterbau auf dem Bahndamm der RS1-Trasse durchs Eltingviertel.

Weitere Informationen gibt es hier:

https://www.facebook.com/events/283112149031972/


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