Online-Petition zur Aufnahme des RS1 in den Bundesverkehrswegeplan 2030

19.04.16
Kategorie: Aktuelles, Presse

Ohne Finanzierung kein Radschnellweg 1! Dabei hat das Pionierprojekt bereits auf internationaler Ebene Vorzeigecharakter und steht für moderne Verkehrspolitik. Als Modellprojekt verdeutlicht der RS1 die Wichtigkeit des Radverkehrs im überregionalen Verkehr. Unterstützen Sie die Petition für eine zukunftsweisende Mobilität!

 

Forderung:

Die Bundesregierung möge beschließen, dass der Radschnellweg 1 (RS1) in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommen wird, um dadurch dessen Finanzierung zu sichern.

Begründung:

Der erste überregionale Radschnellweg in Deutschland soll auf 101 km von Duisburg bis Hamm quer durch das Ruhrgebiet führen. Das Pionierprojekt hat bereits auf internationaler Ebene Vorzeigecharakter und steht für moderne Verkehrspolitik.

Radschnellwege erlauben komfortables und zügiges Fahren über längere Distanzen und werden deshalb auch von Berufspendlern mit E-Bikes und Pedelecs genutzt. Betrachtet man, dass der RS1 parallel zu den Ost-West-Autobahnen A2, A40 und A42 im Ballungsraum Ruhrgebiet verläuft, würde eine Realisierung ein enormes Entlastungspotential für die Straßen im Ruhrgebiet bedeuten. Die Autoren der Machbarkeitsstudie, die vom Bundesverkehrsministerium finanziert wurde, gehen nach Ausbau des RS1 von täglich 52.000 weniger Autofahrten aus.

Landesverkehrsminister Groschek hatte sich im Bundesverkehrsministerium dafür eingesetzt, das Projekt Radschnellweg 1 in den Bundesverkehrswegeplan mit aufzunehmen, dem zentralen Plan zum Neu- und Ausbau überregionaler Verkehrswege in Deutschland. Doch als Verkehrsminister Dobrindt den ersten Referentenentwurf am 16.03.2016 der Öffentlichkeit vorstellte, kam der RS1 darin nicht vor. Dadurch ist die Finanzierung des Radschnellwegs ungeklärt.

Dabei entspricht der RS1 der Intention des Bundesverkehrsministers, die Verkehrswege in Deutschland zu modernisieren und die Infrastruktur zu vernetzen. Der RS1 kann als Modellprojekt die Wichtigkeit des Radverkehrs auch im überregionalen Verkehr verdeutlichen.

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Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung: ADFC NRW kritisiert die Nichtberücksichtigung des Radschnellweg 1 (RS1) im neuen Bundesverkerswegeplan 2030.


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