Mehr Geld für Radverkehr - Vorstoß des Städte- und Gemeindebundes

20.09.18
Kategorie: Aufbruch Fahrrad

ADFC Gerhard Westrich


Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW begrüßt den Vorstoß des Städte- und Gemeindebundes, mehr Geld in den Radverkehr zu investieren.

PRESSEMITTEILUNG Düsseldorf, den 20.09.2018
12/2018

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW (ADFC NRW) begrüßt den Vorstoß des Städte- und Gemeindebundes, mehr Geld in den Radverkehr zu investieren. Die Debatte um Diesel-Fahrverbote zeigt, dass Städte und Gemeinden und ihr Umland dringend auf eine umweltfreundlichere Mobilität angewiesen sind.

Roland Schäfer, Vizepräsident des Städte- und Gemeindebundes und Bürgermeister der NRW-Kommune Bergkamen, hatte gestern beim bundesweiten Kommunalradkongress in Göttingen zum Thema Fahrradverkehr eine Umsteuerung bei der Mobilität gefordert. Der Städte- und Gemeindebund unterstützt die Forderung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, mindestens 30 Euro pro Einwohner und Jahr zur Förderung des Fahrradverkehrs zu investieren. Selbst diese 2,4 Mrd. Euro pro Jahr wären für einen großflächigen Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur kaum ausreichend.

 „Wir freuen uns, dass der Städte- und Gemeindebund in dieser Sache ein klares Signal an seine Städte sendet und die Forderungen nach einer Stärkung des Radverkehrs auf der politischen Agenda platziert.“ sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Landesverbandes des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs NRW. „Ein attraktiver Radverkehr braucht Investitionen. Das dürfen nicht nur 2 bis 3 Euro pro Einwohner sein - wie derzeit üblich. Dafür setzt sich auch unser Aktionsbündnis „Aufbruch Fahrrad“ ein, das in ganz NRW Unterschriften für ein Fahrradgesetz sammelt.“

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