Gelungen - Radtourenleitertreffen Lüdinghausen

27.10.19
Kategorie: Aktionen, Aktuelles, Kreisverbände, Münster, Presse

Gruppenbild auf der Burgtreppe. Bild - Arno Fischer



René und Trixi bei der Ankunft



Der volle Tagungsraum



Stellv. Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt. Bild - Wilhelm Beckmann



Wunderbare Aussichten. Bild - Wilhelm Beckmann



Antonia Schlüter beim Gedichtvortrag



Gedicht von Antonia Schlüter



Bruno Witteler bei Vortrag zu den Pedelecs



In den Pausen wurde Fachgesimpelt



Heinz Schlüter (mitte) bei der Vorstellung der Radstation



Historische Gebäude auf Schritt und Tritt



Stadtführer Dietmar Vogt im Element



Weg zur Burg Lüdinghausen



Zum Abschluss lag die Burg schon in der Dämmerung


Das Orga-Team um Antonia Schlüter hat ganze Arbeit geleistet und ein wunderbar harmonisches Radtourenleitertreffen am 26. Oktober in der Burg Lüdinghausen durchgeführt. Auch das Wetter hat voll mitgespielt und bescherte bei 18 Grad einen Tag lang Sonnenschein.

Der frühe Beginn um 10.30 Uhr war bei der vollumfänglichen Tagesordnung wirklich erforderlich. Dennoch gab es reichlich Pausen und damit Zeit das auch die Radtourenleiter untereinander genug Zeit fanden, sich über Erfahrungen bei ihren Radtouren und über Planungen für 2020 zu unterhalten. Auch der großzügige Tagungsraum in der Burg Lüdinghausen, den die Stadt dem ADFC zur Verfügung stellte, war vom Orgateam bestens mit Getränken, Obst, Knabbereien und allen technischen Voraussetzungen versehen. Dazu gab es leckeren Kuchen, ständig Kaffee und am Mittag noch eine kräftige Suppe zur Stärkung.


"Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren."


Eröffnet wurde das Treffen von Manfred Döpper vom ADFC Lüdinghausen und von der stellv. Bürgermeisterin Josephine Kleyboldt, die ein paar Grußworte der Stadt an die Versammlung richtete und Albert Einstein mit den Worten zitierte: "Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren."

Peter Wolter überbrachte die Grüße des ADFC Kreisvorstandes und bedankte sich bei den Radtourenleitern für ihr großes Engagement für den ADFC. Mit 756 Radtouren mit 30.960 Kilometern ist das aktuelle Radtourenprogramm das größte eines ADFC Kreisverbandes in Deutschland.

Ihr seid die Botschafter des ADFC, denn ihr kommt bei euren Radtouren zuerst mit Dritten zusammen. Daher ist es dem ADFC auch so wichtig, dass alle eine fundierte Ausbildung erfahren und nicht Hinz und Kunz auf die Menschen losgelassen werden!“ Wir sind auch stolz darauf, dass wir bereits 188 Radtourenleiter haben, von denen 75 schon das TourGuide-Zertifikat besitzen. Die ersten werden in 2020 bereits einen Refreshkurs besuchen dürfen, damit das Zertifikat für weitere drei Jahre seine Gültigkeit behält.“


Adolf Stapel stellte in geballter Form die 30 Jahre ADFC Lüdinghausen in seinen Beitrag vor. Er unterstrich dabei besonders die herausragende Rolle von Lothar Kostrzewa-Kock, der die Ortsgruppe mit gegründet hat und seit dieser Zeit ihr Vorsitzender ist. Applaus! Mit 244 Mitgliedern hat der ADFC Lüdinghausen den höchsten Organisationsgrad, vermutlich in ganz NRW. Ein Prozent der Einwohner sind Mitgleid, damit müsste der Bundesverband 830.000 Mitglieder und nicht nur 185.000 haben.


...nicht Hinz und Kunz auf die Menschen losgelassen


ADFC Fördermitglied Bruno Witteler, vom gleichnamigen Fahrradladen, stellte drei Pedelecs mit Front-, Mittel und Heckantrieb vor. Erläuterte die Vor- und Nachteile und stellte sich den vielen Fragen im Anschluss. „70% der Neuverkäufe bei den Fahrrädern sind heute Pedelecs, dass hätte sich keiner meiner Kollegen in der Fahrradbranche vor ein paar Jahren vorstellen können!“


Ein Höhepunkt war ohne Zweifel der Gedichtvortrag von Antonia Schlüter zum ADFC Lüdinghausen (siehe Abdruck). Hierbei wurde herzlich gelacht und applaudiert.


Der Eingabe der tollen und ideenreichen Touren für 2020 steht damit nichts mehr im Wege


Wilhelm Beckmann trug danach die Modalitäten für die Eingaben zum Radtourenprogramm 2020 vor. Beruhigend für die Zuhörer konnte er mitteilen, dass sich in diesem Jahr noch kaum etwas bei der Eingabe in TYPO3 ändern wird und das die Daten aus dem laufenden Jahr bereits schon zur Eingabe von Karsten Krol zur Verfügung gestellt wurden. Der Eingabe der tollen und ideenreichen Touren für 2020 steht damit nichts mehr im Wege.

Um das ganze noch abzurunden, gab es nach dem offiziellen Ende gegen 16.30 Uhr noch eine Führung durch die Burg Lüdinghausen durch Heinz Reuter sowie durch die Fahrradstation mit 50 Rädern durch Heinz Schlüter, die der ADFC gemeinsam mit der Stadt betreibt. Hier gibt es auch noch Räumlichkeiten, die der ADFC für seine Zwecke nutzen darf.

Abschließend brachten zwei Stadtführer durch ihre interessanten und humorvollen Beiträge die Stadt und ihre reichhaltige Geschichte den Radtourenleitern zum Besten.


Ein schönes gelungenes Radtourenleitertreffen, dass vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte und das dem KV Münsterland Ansporn ist, als Austragungsort des Radtourenleitertreffen in 2020 in Münster, es den Lüdinghausern gleich zu tun.

 

Bilder (wenn nicht anders genannt) und Text Peter Wolter








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