ADFC NRW fordert das Fahrradland NRW. Jetzt!

09.05.17
Kategorie: Presse









Radfahren hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zum Trend entwickelt. Auch die Städte und Kommunen haben erkannt, dass die Förderung des Radverkehrs eine Schlüsselfunktion für die nachhaltige Umgestaltung des Verkehrs und für lebenswertere Städte einnimmt. Trotzdem steigen immer noch viele Menschen lieber ins Auto, weil sie den Eindruck haben, nicht sicher und komfortabel Radfahren zu können.

Mit Blick auf die Landtagswahl in NRW hat der ADFC NRW daher sechs Forderungen für eine fahrradfreundliche Politik in NRW unter dem Slogan „Fahrradland NRW. Jetzt!“ formuliert. Thomas Semmelmann, Vorsitzender des ADFC NRW, stellte die Forderungen des Fahrradverbandes auf dem Frühjahrsempfang vor Vertretern aus Politik, Medien und Verkehrsverbünden vor: „Die Menschen wollen das Fahrradland NRW. Und zwar jetzt! Das Fahrrad braucht eine sichere Infrastruktur, durchgängige Wegenetze und ausreichend Platz. Nur so schaffen wir die Verkehrswende.“

Daher fordert der ADFC NRW

  1. Radschnellwege – jetzt!
  2. Geschützte Radstreifen – jetzt!
  3. Tempo 30 in Innenstädten – jetzt!
  4. Kaufprämie für (E-)Lastenräder – jetzt!
  5. Fahrradfreundliche Schulen – jetzt!
  6. Mehr Mobilitätsstationen – jetzt!

Unter den mehr als 50 Gästen waren auch NRWs Verkehrsminister Michael Groschek, Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Umweltministerium sowie Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf. Verkehrsminister Michael Groschek zog eine vorläufige Bilanz der noch laufenden Legislaturperiode: „Wir haben in dieser Legislaturperiode mit der Änderung des Straßen- und Wegegesetzes den Grundstein dafür gelegt, dass NRW Radverkehrsland Nr. 1 bleibt. Mit dem Bau des längsten Radschnellwegs, dem RS 1 von Duisburg bis Hamm, mit den weiteren sechs Radschnellwegeprojekten im Land, mit Lastenrädern für die Paketzustellung in den Innenstädten und mit unserer Förderung des Rades als Verkehrsmittel für Alltag und Freizeit stärken wir das Rad als umweltfreundliches, effizientes und gesundes Verkehrsmittel.“  Er betonte die Rolle des ADFC NRW als starker Partner, damit NRW auch in Zukunft das Rad-Land Nummer Eins in Deutschland bleibt.

Weitere Informationen unter www.fahrradland-nrw.de.

Die Forderungen als pdf im Download.

Pressekontakt:
ADFC NRW e.V.
Tina Bröcker, Pressesprecherin
Tel.: 0211-6870813
Fax: 0211-6870820

Mobil: 0151-67534402
Mail: t.broecker(..at..)adfc-nrw.de oder presse(..at..)adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de


Der ADFC NRW e.V.
ist mit über 37.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In knapp 40 Kreisverbänden und 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrads ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer und -fahrerinnen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.


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