200 Bündnispartner unterstützen Volksinitiative "Aufbruch Fahrrad"

25.02.19
Kategorie: Aktuelles, Presse

Gemeinsam stark für Aufbruch Fahrrad: Thomas Semmelmann, Vorstandsvorsitzender des ADFC NRW, und Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. Foto: ADFC NRW


Das Aktionsbündnis, welches hinter der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ steht, umfasst 200 Mitglieds-Organisationen. Unter Aufbruch Fahrrad hat sich in den vergangenen Monaten eine beispiellose Allianz zivilgesellschaftlicher Akteure für mehr Fahrradmobilität in NRW gebildet.

    
PRESSEMITTEILUNG                  

Starker Rückenwind für „Aufbruch Fahrrad“ - 200 Bündnispartner unterstützen Volksinitiative für besseren Radverkehr in NRW

Düsseldorf, 25. Februar 2019
02/19

Seit dem Start der Volksinitiative für besseren Radverkehr in Nordrhein-Westfalen am 16. Juni 2018 sind die Organisatoren RADKOMM e.V. aus Köln und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club NRW überwältigt von der großen Resonanz. Das Aktionsbündnis, welches hinter der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ steht, umfasst 200 Mitglieds-Organisationen. Unter Aufbruch Fahrrad hat sich in den vergangenen Monaten eine beispiellose Allianz zivilgesellschaftlicher Akteure für mehr Fahrradmobilität in NRW gebildet. Zu den aktuellen Neuzugängen gehören neben der Deutschen Umwelthilfe und einem Kölner Karnevalsverein auch die Evangelische Kirche in Essen und die Emschergenossenschaft/Lippeverband als großer Akteur im Bereich der Renaturierung und Fahrradinfrastruktur.

Aktuelle Neuzugänge im Aktionsbündnis „Aufbruch Fahrrad“

200. Mitglied - Emschergenossenschaft/Lippeverband
Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, unterstützt Aufbruch Fahrrad: „Unser Emscher-Umbau ist mehr als nur ein wasserwirtschaftliches Projekt: Es schafft Infrastrukturen, die einen erheblichen Mehrwert für die Bevölkerung haben. So sind im Rahmen des Emscher-Umbaus allein bis heute rund 130 Kilometer an neuen Radwegen entlang unserer Gewässer entstanden – sie fördern die Naherholung und dienen der besseren Erlebbarkeit des Emscherlandes.“

199. Mitglied - Evangelische Kirche in Essen
Die Superintendentin von Essen, Marion Greve, engagiert sich ebenfalls für Aufbruch Fahrrad: „Der Schutz der Natur und des Klimas beginnt im Kleinen, im Alltag – zum Beispiel bei der Wahl eines möglichst umweltfreundlichen Verkehrsmittels. Deshalb engagieren wir uns gerne für diese Initiative. Nicht zuletzt kommt die Förderung des Fahrradfahrens allen Menschen in unserer Stadt zugute, steigert die Lebensqualität im Ruhrgebiet, hält fit und gesund und macht mir persönlich jede Menge Spaß!“

198. Kölner Karnevalsverein
Der Ähzebär e. V. veranstaltet am Karnevalssamstag um 19 Uhr den Kölner Geisterzug 2019 mit dem Motto: „„Kölle krit dr Kollaps – mieh Platz för Rädcher“.

197. Deutsche Umwelthilfe

Eine Übersichtsliste der 200 Bündnispartner finden Sie auf www.aufbruch-fahrrad.de

Breite Allianz aus dem Bereich Umwelt und Verkehr für „Aufbruch Fahrrad"

„Wir werden weiterhin wachsen und sind jetzt schon vollkommen überwältigt von dem enormen Zuspruch, den unser Aktionsbündnis für besseren Radverkehr in den vergangenen Monaten erfahren hat.“, sagt Dr. Ute Symanski, Vorsitzende des RADKOMM e.V. und eine der Initiatorinnen der Volksinitiative. „Im Aktionsbündnis versammeln wir unterschiedlichste Akteure aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelt und Verkehr und bieten ihnen erstmals die Möglichkeit sich gemeinsam zu präsentieren, Aktionen zu planen und Netzwerke zu bilden, die weit über die Stadtgrenzen hinaus gehen und landesweite Signalwirkung haben."

Nicht nur die Zahl der Unterstützerinnen und Partner, die sich dem Netzwerk für besseren Radverkehr in NRW anschließen, ist einmalig - auch die Zahl der bisher gesammelten Unterschriften für die Volksinitiative ist enorm: „Mit dem starken Rückenwind und der Unterstützung unterschiedlichster Akteure sehen wir gute Chancen, die 66.0000 gültigen Unterschriften für eine erfolgreiche Volksinitiative  zusammen zu bekommen. Aber wenn wir ein politisches Signal setzen wollen, an dem die Landesregierung nicht vorbeikommt, dann sind 100.000 Unterschriften plus X natürlich deutlich besser. Deshalb legen wir beim Sammeln nochmal eine Schippe drauf, weil es jetzt in den Endspurt geht. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen im Land sehnsüchtig darauf warten, dass sich endlich etwas für den Radverkehr tut.“, sagt Thomas Semmelmann, Vorstandsvorsitzender des ADFC NRW und Mitinitiator der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.

Endspurt – Unterschriftensammlung noch bis Anfang Mai


In über 500 Sammelstellen können Bürgerinnen und Bürger, die sich eine andere Ausrichtung der Verkehrspolitik wünschen, für die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ unterschreiben. Gesammelt wird in vielen Fahrradgeschäften, Bäckereien, Buchhandlungen, Cafés sowie in fast allen Geschäftsstellen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs. Alle Informationen gibt es auf www.aufbruch-fahrrad.de. Hier ist der Unterschriftenbogen verfügbar und eine Anleitung zum Sammeln von Unterschriften.

Pressekontakt:

RADKOMM e.V.
Dr. Ute Symanski, Vorsitzende RADKOMM e.V.
Tel: 0221-16837224 / 0170-3428453
Mail: ute.symanski at radkomm.de

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Christina Wolff, Pressesprecherin
Tel.: 0211-6870813
Mail: presse at adfc-nrw.de

Weitere Informationen und Fotos finden Sie im Pressebereich unter www.aufbruch-fahrrad.de





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