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Die Strecke im Bau
Karte
Eine schöne Übersichtskarte über die Trasse hat Martin Kerk erstellt. Sie kann hier eingesehen werden und zeigt nicht nur den Verlauf der Trasse, sondern auch viele spezielle Informationen zu Bauwerken an der Strecke und Sehenswürdigkeiten im Umfeld. Diese Karte befindet sich zwar erst in einem Entwurfsstadium, ist aber aus unserer Sicht bereits jetzt so informativ, das sich die Verlinkung lohnt.
Baufortschritt
Nachdem im Jahr 2008 rund um den Wichlinghauser Bahnhof ein nur wenige hundert Meter langes Demostück erstellt wurde, wurden Ende April 2010 die Bauarbeiten für den ersten längeren Abschnitt an der Grenze zwischen Elberfeld und Barmen begonnen. Er reicht von der Buchenstraße westlich des Rotter Tunnels über das Viadukt Schönefelder Straße, den Bahnhof Loh und weiter unter der Brücke Konsumstraße (Zufahrt zum ehemaligen Happich- und Tuffigelände, heute Draka) bis zum alten Haltepunkt Ostersbaum kurz hinter der Schwesternstraße. Gut zwei Kilometer entstanden hier in rasender Geschwindigkeit. Zur feierlichen Eröffnung am 5.6. war alles fertig, und obwohl es bisher nur ein isoliertes Stück ohne weiterreichenden verkehrlichen Nutzen gibt ist die Strecke schon fest angenommen.
An der Buchenstraße und am Bahnhof Loh ist der ebenerdige Zugang auf die Trasse für Radfahrer und Rollstuhlfahrer bereits fertig gestellt. Am Haltepunkt Ostersbaum ist der Zugang zur Zeit nur über eine recht steile Treppe möglich. Fahrradfahrer dort also aufgepasst.
Der Zugang Schleswiger Straße hinter dem Tunnel Engelnberg ist ebenfalls bereits fertig. Der Ostersbaum wird damit demnächst an die Trasse angebunden. Der Zugang ist sehr aufwändig hergerichtet worden, es musste ein 60-70 m langer Damm angeschüttet werden auf dem der Weg geführt wird. Allerdings liegt dieser Bereich außerhalb des jetzt erstellten ersten Bauabschnittes. Geplant ist zur Zeit allerdings, den Abschnitt noch in diesem September fahrtauglich zu machen.
Ausblick
In der Geschwindigkeit des ersten Teilstücks wird es nicht weitergehen. Viele Viadukte und Tunnel erfordern einen erheblichen Sarnierungsaufwand, bevor mit der eigentlichen Erstellung des Weges begonnen werden kann. Da die Finanzierung des Baus überwiegend durch öffentliche Fördergelder erfolgt, muss das Vergaberecht für Baumaßnahmen mit z.T. europaweiten Ausschreibungen eingehalten werden. Dies sorgt nicht wirklich für eine Beschleunigung, ist aber penibel zu beachten, um spätere Rückforderungen öffentlicher Gelder zu vermeiden. Hinzu kommt, dass die Förderung der gesamten Strecke über unterschiedliche Förderwege läuft. Das kompliziert die Abwicklung zusätzlich und macht zeitliche Abfolgen schwer planbar.
Die Zeitplanung ist aber trotzdem ambitioniert. Noch in diesem Jahr soll die Verbindung bis zur Schleswiger Straße fertiggestellt werden. Allerdings gibt es bisher noch keine Einigung über den notwendigen und sinnvollen Umfang der Tunnelsarnierung. Wenn im Winter keine Baumaßnahmen in den Tunneln mehr zulässig sind, soll die Herrichtung der Viadukte in Barmen und ein guter Teil der Wegerstellung in den Außenästen gebaut werden. So ist es das Ziel, bereits im nächsten Frühjahr auch von Vohwinkel bis Dorp und von der Schleswiger Straße bis zum Schulzentrum Ost / Wichlinghauser Bahnhof fahren zu können. Allerdings haben wir ja bereits gelernt, dass erwartete und unerwartete Hindernisse jeden Zeitplan zunichte machen können.
Fledermäuse
Die Trasse für Rad- und Draisinenverkehr
Die Geschichte
Die Idee
Die Realisierung














