Infoladen des ADFC Duisburg
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Aktuelles aus Duisburg

Erste Hilfe für´s Rad

30.08.15
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Technik

Kurs für Einsteiger am 24. Oktober in Duisburg

Eigentum verpflichtet! – zu nichts?

27.08.15
Kategorie: Aktuelles

Wichtiger Rheinradweg fällt weg.

Bürgerradeln mit dem Umweltdezernenten

18.05.15
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Verkehrspolitik

Radtour im Rahmen der Aktion "Stadtradeln"

Aktuelles aus NRW

ADFC-Aktion für die Beseitigung von Fahrradleichen in Köln

31.08.15
Kategorie: Aktuelles

Wer kennt es nicht? In der ganzen Stadt blockieren kaputte Fahrräder die viel zu wenigen...

Faltradkooperation jetzt auch mit dem VRR

17.08.15
Kategorie: Aktuelles, Presse

Nach der gelungenen Faltrad-Kooperation mit dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), kooperiert der...

TourNatur 2015 - Die Outdoor Messe

06.08.15
Kategorie: Aktuelles, Tourismus, Bett und Bike

Wer vor dem Herbst noch das richtige Outdoor- und technische Equipment für seine Touren sucht, wird...

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

Dobrindt-Liste mit Rezepten des letzten Jahrhunderts

Bundesverkehrsminister Dobrindt kündigte ein Investitionsprogramm für den Straßenbau an. 2,7 Milliarden Euro stehen demnach zur Verfügung – allerdings ausschließlich für den motorisierten Verkehr. Der ADFC kritisiert die KfZ-Fixierung als Modernitätsverweigerung – und fordert zur Lösung der Stauprobleme massive Investitionen in Radschnellwege. Entsprechende Programme in den Niederlanden haben bis zu 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf das Fahrrad gebracht.       

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Autobahnen in den Städten zu bauen – das sind lebensfeindliche Rezepte der 1960er Jahre! Niemand will noch mehr Autos in den Städten. Die Niederlande, Belgien und andere zeigen, wie innovative Verkehrspolitik funktioniert: Durch massive Investitionen in Alternativen zum Auto. Wir brauchen ein Bundesprogramm für Radschnellwege, dann reichen die bestehenden Autobahnen aus. 200 Millionen Euro als Anschubfinanzierung des Bundes wären ein erster wichtiger Schritt.“

Seit 2006 werden im Rahmen des niederländischen Programms „Fiets filevrij“ (etwa: „Fahre Rad ohne Stau“) landesweit Radschnellwege in Ballungsräumen angelegt, um Lösungen für das Problem der täglichen Staus anzubieten. Die niederländischen „Snelfietsroutes“ verbinden Städte oder Arbeitsstätten auf längeren Distanzen und ermöglichen komfortables, zügiges Radfahren ohne Stopps. Studien zum Radschnellweg Leiden – Den Haag haben gezeigt, dass die Fahrradnutzung dort um 25 Prozent zugenommen hat. Über 25 Prozent der Berufspendler fahren hier mit dem Fahrrad oder Pedelec zur Arbeit, teilweise über Distanzen von mehr als 15 Kilometer. Die Niederlande planen ein nationales Radschnellwegenetz mit 675 Kilometern Länge und einem Gesamtvolumen von 700 Millionen Euro.

Konzepte für Radschnellwege zur Entlastung von Autobahnen und Landstraßen gibt es in Deutschland bereits in einigen Regionen – im Ruhrgebiet, in Göttingen sowie im Umland von Nürnberg und München. Nur werden Bundesländer und Kommunen ohne Förderung des Bundes die notwendigen Investitionen nicht stemmen können.

Auch für die marode innerstädtische Radinfrastruktur brauchen Kommunen zusätzliche Schubkraft des Bundes, beispielsweise durch einen Sonderfonds für geschützte Radspuren. Stork: „Wer bei uns Radfahren will, muss schon ziemlich stark und mutig sein. Komfortable Radwege, die eine sichere Distanz zum schnellen Autoverkehr bieten, sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es aufgeworfene Holperstrecken, Radspuren, die im Nirwana enden – oder ganz oft: gar kein Angebot für Radfahrer. Das ist zynisch, wenn man bedenkt, dass das Rad von vielen Menschen als gesunde und erfrischende Alternative für die täglichen Wege wiederentdeckt worden ist. Schon 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, deshalb brauchen wir auch mindestens 10 Prozent der Investitionen und mindestens 10 Prozent des Platzes für den Radverkehr!“

Nicht zuletzt ist Fahrradparken ein Problem in Deutschland. An Bahnhöfen, Schulen und Behörden finden Radfahrer nur selten einen diebstahlsicheren Abstellplatz. Der ADFC fordert 100 Millionen Euro für gute Fahrradabstellanlagen an den hundert wichtigsten Pendlerbahnhöfen.

Unsere nächsten Radtouren:

Heideblüte im September

So, 06. September 2015, 08:15 Uhr

Duisburg-Homberg Bismarckplatz

Länge: 85 km

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Heideblüte im September

So, 06. September 2015, 09:00 Uhr

Moers Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15

Länge: 75 km

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Heideblüte im September

So, 06. September 2015, 09:40 Uhr

Neukirchen-Vluyn, Leineweberplatz

Länge: 65 km

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Bislicher Insel

So, 13. September 2015, 08:15 Uhr

Duisburg-Homberg Bismarckplatz

Länge: 80 km

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Schwarzes Wasser

So, 13. September 2015, 08:30 Uhr

Duisburg-Walsum Bezirksamt

Länge: 90 km

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Bislicher Insel

So, 13. September 2015, 09:00 Uhr

Moers Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15

Länge: 70 km

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Schwarzes Wasser

So, 13. September 2015, 09:00 Uhr

Dinslaken-Bahnhof

Länge: 85 km

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Bislicher Insel

So, 13. September 2015, 09:45 Uhr

Kamp-Lintfort, Rathaus

Länge: 55 km

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