Infoladen des ADFC Duisburg
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Aktuelles aus Duisburg

Bürgerradeln mit dem Umweltdezernenten

18.05.15
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Verkehrspolitik

Radtour im Rahmen der Aktion "Stadtradeln"

RAD im Pott

16.03.15
Kategorie: Aktuelles, Duisburg, Oberhausen, Presse

Die neue Frühjahrsausgabe ist online.

Mehrtagestouren 2015

11.11.14
Kategorie: Duisburg, Radreisen, Tourismus, Aktuelles

Fünf Touren des ADFC Duisburg werden 2015 angeboten!

Aktuelles aus NRW

Bett+Bike Sport-Zertifikat für die Jugendherberge Winterberg

03.08.15
Kategorie: Aktuelles, Presse, Bett und Bike

Die bundesweit erste Jugendherberge mit dem Qualitätssiegel Bett+Bike Sport liegt im Sauerland....

Fahrradurlaub vor der Haustür

03.08.15
Kategorie: Aktuelles, Presse

Es muss nicht immer eine Reise in die Ferne sein. Für die Daheimgebliebenen bieten der Allgemeine...

Falträder erweitern Mobilitätsradius des ÖPNV

03.08.15
Kategorie: Aktuelles, Presse

Neue Kooperation von ADFC NRW und VRS bietet hochwertige Falträder bei ausgewählten Händlern der...

ADFC fordert Bundesprogramm für Radschnellwege

Dobrindt-Liste mit Rezepten des letzten Jahrhunderts

Bundesverkehrsminister Dobrindt kündigte ein Investitionsprogramm für den Straßenbau an. 2,7 Milliarden Euro stehen demnach zur Verfügung – allerdings ausschließlich für den motorisierten Verkehr. Der ADFC kritisiert die KfZ-Fixierung als Modernitätsverweigerung – und fordert zur Lösung der Stauprobleme massive Investitionen in Radschnellwege. Entsprechende Programme in den Niederlanden haben bis zu 25 Prozent der Berufspendler vom Auto auf das Fahrrad gebracht.       

ADFC-Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork sagt: „Autobahnen in den Städten zu bauen – das sind lebensfeindliche Rezepte der 1960er Jahre! Niemand will noch mehr Autos in den Städten. Die Niederlande, Belgien und andere zeigen, wie innovative Verkehrspolitik funktioniert: Durch massive Investitionen in Alternativen zum Auto. Wir brauchen ein Bundesprogramm für Radschnellwege, dann reichen die bestehenden Autobahnen aus. 200 Millionen Euro als Anschubfinanzierung des Bundes wären ein erster wichtiger Schritt.“

Seit 2006 werden im Rahmen des niederländischen Programms „Fiets filevrij“ (etwa: „Fahre Rad ohne Stau“) landesweit Radschnellwege in Ballungsräumen angelegt, um Lösungen für das Problem der täglichen Staus anzubieten. Die niederländischen „Snelfietsroutes“ verbinden Städte oder Arbeitsstätten auf längeren Distanzen und ermöglichen komfortables, zügiges Radfahren ohne Stopps. Studien zum Radschnellweg Leiden – Den Haag haben gezeigt, dass die Fahrradnutzung dort um 25 Prozent zugenommen hat. Über 25 Prozent der Berufspendler fahren hier mit dem Fahrrad oder Pedelec zur Arbeit, teilweise über Distanzen von mehr als 15 Kilometer. Die Niederlande planen ein nationales Radschnellwegenetz mit 675 Kilometern Länge und einem Gesamtvolumen von 700 Millionen Euro.

Konzepte für Radschnellwege zur Entlastung von Autobahnen und Landstraßen gibt es in Deutschland bereits in einigen Regionen – im Ruhrgebiet, in Göttingen sowie im Umland von Nürnberg und München. Nur werden Bundesländer und Kommunen ohne Förderung des Bundes die notwendigen Investitionen nicht stemmen können.

Auch für die marode innerstädtische Radinfrastruktur brauchen Kommunen zusätzliche Schubkraft des Bundes, beispielsweise durch einen Sonderfonds für geschützte Radspuren. Stork: „Wer bei uns Radfahren will, muss schon ziemlich stark und mutig sein. Komfortable Radwege, die eine sichere Distanz zum schnellen Autoverkehr bieten, sucht man hier vergeblich. Stattdessen gibt es aufgeworfene Holperstrecken, Radspuren, die im Nirwana enden – oder ganz oft: gar kein Angebot für Radfahrer. Das ist zynisch, wenn man bedenkt, dass das Rad von vielen Menschen als gesunde und erfrischende Alternative für die täglichen Wege wiederentdeckt worden ist. Schon 10 Prozent der Wege werden mit dem Rad zurückgelegt, deshalb brauchen wir auch mindestens 10 Prozent der Investitionen und mindestens 10 Prozent des Platzes für den Radverkehr!“

Nicht zuletzt ist Fahrradparken ein Problem in Deutschland. An Bahnhöfen, Schulen und Behörden finden Radfahrer nur selten einen diebstahlsicheren Abstellplatz. Der ADFC fordert 100 Millionen Euro für gute Fahrradabstellanlagen an den hundert wichtigsten Pendlerbahnhöfen.

Unsere nächsten Radtouren:

Arcen (Niederlande)

Sa, 08. August 2015, 09:00 Uhr

Duisburg-Ruhrort Friedrich-Ebert-Brücke

Länge: 105 km

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Nimwegen

Sa, 15. August 2015, 10:00 Uhr

Goch Bahnhof, Bahnhofsplatz 8

Länge: 90 km

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Gourmet-Tour nach Düsseldorf

So, 16. August 2015, 08:00 Uhr

Duisburg-Walsum Bezirksamt

Länge: 100 km

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Gourmet-Tour nach Düsseldorf

So, 16. August 2015, 09:30 Uhr

Duisburg-Rheinhausen, Eisenbahn-Rheinbrücke

Länge: 85 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 23. August 2015, 08:15 Uhr

Duisburg-Homberg Bismarckplatz

Länge: 85 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 23. August 2015, 09:00 Uhr

Moers Dienstleistungszentrum, Mühlenstr. 15

Länge: 75 km

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Grillen auf dem Heidhof

So, 23. August 2015, 09:50 Uhr

Rheinberg Orsoy Fähre

Länge: 55 km

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Schloßpark Raesfeld

So, 30. August 2015, 08:00 Uhr

Duisburg-Walsum Bezirksamt

Länge: 120 km

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