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Abschlussrede der Sternfahrt 2010
"Gebt den Fußgängern den Bürgersteig wieder zurück"
Liebe Freundinnen und Freunde des Fahrrads,
Wir waren die größte und tollste Sternfahrt die Nordrhein-Westfalen je gesehen hat.
Die diesjährige Sternfahrt stand unter dem Motto „CO2 frei – keiner wie wir“ - und wir sind die einzigen CO2 freien.
Darauf können wir stolz sein, deshalb lasst uns auch morgen, wenn wir wieder allein mit dem Rad unterwegs sind selbstbewusst unsere Rechte einfordern.
Wir haben das Recht sicher und zügig unser Ziel zu erreichen.
Radwege auf Bürgersteigen sind Wege zweiter Klasse und so werden sie auch behandelt. Jeder stellt sein Auto und seine Mülltonne drauf, aber was das schlimmste ist: Wir werden übersehen.
Wir sind keine Fußgänger auf zwei Rädern! Wir sind Führer eines Fahrzeugs und Fahrzeuge gehören auf die Fahrbahn.
Deshalb fordern wir: Gebt den Fußgängern den Bürgersteig wieder zurück und schafft Radstreifen oder Umweltspuren entlang allen Hauptstraßen.
Wir haben das Recht gleichberechtigt neben allen anderen Verkehrsteilnehmern im Haushalt berücksichtigt zu werden. 10% aller Wege werden mit dem Fahrrad zurückgelegt, dann kann es nicht sein, dass nur ein halbes Prozent des Verkehrshaushalts für das Fahrrad ausgegeben wird.
Für das Geld, das Wehrhahnlinie und Kö-Bogen-Tunnel verschlingen, hätte man alle Radwege in rotem Marmor auslegen und überdachen können.
Wer Rechte hat, hat aber auch Pflichten. Wer als Geisterfahrer auf der falschen Seite unterwegs ist oder auf dem Gehweg fährt verhält sich rücksichtslos. Wer zu Recht auf 2. Reihe Parker schimpft, kann nicht an der nächsten Straßenecke die rote Ampel missachten.
Lasst uns selbstbewusst unsere Rechte einfordern, aber lasst es uns mit einem Lächeln tun und nicht mit fletschenden Zähnen.
Am kommenden Samstag werden der ADFC und andere Umwelt- und Verkehrsverbände die Verkehrswende für Düsseldorf fordern. Wir wollen zeigen, wieviel grüner und lebenswerter unser Düsseldorf aussehen könnte, wenn das Auto den gleichen Stellenwert einnähme wie alle anderen Verkehrsteilnehmer. Bitte unterstützt uns!
Danke für Eure Teilnahme – Viel Spaß auf dem RadAktiv Tag.
Düsseldorfer Fahrradsternfahrt 26. Juni 2010
Mit einem Lächeln auf den Lippen und fröhlichem Klingeln wollen wir am 26. Juni 2010 wieder auf den geringen Stellenwert aufmerksam machen, den Radler und Fußgänger immer noch bei der Verkehrsplanung haben. Wir wollen erreichen, dass
- Radstreifen auf allen Hauptstraßen entstehen
- Autos und Radler vom Bürgersteig verschwinden
- 10% des Verkehrsetats für das Rad ausgegeben werden, denn 10% aller Wege werden mit ihm zurückgelegt
Startpunkte finden sich von Oberhausen bis Leverkusen, von Wuppertal bis St. Tönis. Alle Strahlen werden von einer zentralen Hauptroute, die um 14:00 Uhr am Burgplatz startet, vereint und dann geht es dorthin wo man uns sonst nicht hinlässt: durch den Rheinufertunnel und hinauf auf den Tausendfüßler.
Plakat zum runterladen (Pdf)
1.000 Radler waren wir letztes Jahr auf dem 1000füßler.
Dieses Jahr wollen wir 2.000 Velos sein, wenn es heißt:
„CO2 frei – keiner wie wir“
Am Zielpunkt erwartet Sie wieder der zeitgleich stattfindende RadAktiv Tag mit interessanten Informations- und Spaßveranstaltungen rund ums Rad. www.fahrradtag-duesseldorf.de
Damit wir pünktlich starten können, seinen Sie bitte frühzeitig an den Startpunkten!
Helfen
kann jeder ohne anwesend zu sein!
Die Sternfahrt ist auch in diesem Jahr wieder unsere wichtigste Aktion, mit der alle Teilnehmer auf die Bedürfnisse der Fahrradfahrer in unserer Stadt aufmerksam machen werden. Die Sternfahrt ist nicht nur sehr vorbereitungsintensiv, sie kostet auch sehr viel. Plakate, Flyer, Sicherheitswesten für Ordner; das will alles bezahlt sein.
Deshalb ein Aufruf an alle, die in diesem Jahr die Absicht haben, dem ADFC etwas zu spenden: Spenden Sie jetzt und nicht erst am Jahresende. Der Kasse des ADFC würde es sehr gut tun.
SPARDA-Bank West eG.
BLZ 330 605 92
Kto. 55 20 827
Der ADFC Düsseldorf e.V. ist als gemeinnützig anerkannt, daher Verwendungszweck "Spende" und eigene Daten für die Zusendung einer Spendenbescheinigung nicht vergessen.




























